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Supports
Chad |
Schwester!
Warte! He, warte, bitte! |
Ellen |
...? Ich? |
Chad |
Ja. Entschuldige,
dass ich rief... Aber ich muss dich etwas fragen. |
Ellen |
Oh. Ich
werde dir helfen, wenn es in meiner Macht steht. |
Chad |
Gut. Wenn
ich mich nicht irre, sind eine dieser Pflanzen Medizin, richtig? Man kann
Heilmittel daraus herstellen, oder? |
Ellen |
Ja, das
stimmt. Ich bin überrascht, dass du dich in diesem Gebiet sogut auskennst. |
| Chad |
Ja, Vater
hat uns das im Waisenhaus beigebracht. |
Ellen |
Er ist ein
guter Mann. |
| Chad |
Ja, das
ist er! Nun ja, ich gehe besser. Ich muss ihm dieses Heilmittel schnell
bringen. |
Ellen |
Ihm? Ist
jemand verletzt? |
| Chad |
Hä?
Ja, da war ein Reisender, der wurde von einem fliegenden Pfeil getroffen.
Es ist keine große Wunde, aber es will nicht aufhören zu bluten. |
Ellen |
Warte, dafür
ist mein Heilstab besser geeignet. Kannst du mir zeigen wo der Verletzte
wartet? |
| Chad |
Wirklich!?
Du würdest ihm echt helfen!? |
Ellen |
Ja. |
| Chad |
Aah, danke!
Dann müssen wir uns beeilen. |
| Chad |
Lady
Ellen! |
Ellen |
Hallo Chad. |
Chad |
Danke für
deine Hilfe letztens. Der Reisende ist nun wieder auf den Beinen und ist
dir wirklich sehr dankbar. |
Ellen |
Ich habe
nur das getan, was ich tun sollte. |
Chad |
Was? Das
kann nicht sein! Ich hätte nicht im Traum daran geglaubt, dass jemand
einen so teuren Stab an einem gewöhnlichen Fremden verbrauchen würde. |
Ellen |
Was? |
Chad |
Nur die
der Elimine Kirche würden Fremde mit Stäben heilen. Und selbst
dann würden sie es nur tun, wenn die Wunde schlimm genug ist, um
jemanden umzubringen. |
Ellen |
...wirklich? |
Chad |
Ja. Jedenfalls
war das auf dem Lande in Lycia so, wo ich früher lebte. Aber wir
haben unsere eigene Art, den Leuten zu helfen, deswegen kennen wir uns
einigermaßen mit Medizin und so aus.
...Wir haben alle unser Bestes gegeben, bis Bern angriff. |
Ellen |
... Ich...
verstehe. |
Chad |
Wa-? E-Entschuldige!
Ich wollte dich nicht traurig stimmen... |
Ellen |
Nein...
es ist nicht deine Schuld. Es ist nur... mein... Mein Heimatland... hat
diesen Krieg begonnen... |
Chad |
!? ...Lady
Ellen, bist du...? |
Ellen |
Ich... komme
aus Bern. |
Chad |
!! ......
*Chad verschwindet* |
Ellen |
Chad! Warte!
...Chad. |
Ellen |
...Chad. |
Chad |
! |
Ellen |
Warte! Geh
nicht! Bitte... hör mir zu. |
Chad |
...... |
Ellen |
Es ist meine
Heimat, die diesen Krieg begonnen hat. Also kann ich verstehen, dass du
einen Groll gegen mich hegst. Gegen mich, eine Bürgerin Berns... |
Chad |
...... |
Ellen |
Aber wieso?
Wieso sehe ich in deinen Augen keinen Hass, sondern Traurigkeit? |
Chad |
! |
Ellen |
Kannst du...
mir davon erzählen? Ich möchte dir ein wenig von der Last auf
deinem Herzen nehmen... |
Chad |
...... ...Vater...der
Vater von unserem Waisenhaus... er starb. Berns Soldaten... sie kamen
damals. Wir hatten einen kleinen Garten, in dem wir Nahrung anbauten.
Die Soldaten... sie trampelten mit ihren Pferden alles nieder, weil...
sie sagten es wäre im Weg. Es war nur ein kleiner Garten mit nichts
mehr als ein paar Wurzeln, aber... |
Ellen |
Also...
Hat er versucht den Garten zu beschützen? |
Chad |
Ja... Selbst
wenn wir nur einige Wurzeln hatten... sie waren dennoch für uns wertvolles
Essen. |
Ellen |
Chad, du
kannst weinen... Wenn du traurig bist, dann musst du es heraus lassen. |
Chad |
...Ich war
der älteste der Waisen, also konnte ich es mir nicht erlauben, zu
weinen. Die kleinen Kinder und mein bester Freund Lugh... Sie waren im
Schock als sie sahen, wie Vater vor ihren Augen getötet wurde. Es
ist meine Aufgabe nun auf sie aufzupassen. Ich möchte nicht noch
einmal miterleben, wie eine Familie zerstört wird... Deshalb kämpfe
ich hier. |
Ellen |
Du bist
stark. |
Chad |
Mein Hass
gegen Bern ist meine Stärke... Der Wille, Vater zu Rächen und
die anderen Waisen zu beschützen... dies war mein Sinn des Lebens.
Ich hatte niemals Zweifel daran! |
Ellen |
Und zweifelst
du nun? |
Chad |
...In meinen
Augen sind alle Leute Berns herzlose Monster. Sie denken nur an sich und
würden nichts für andere tun, solange nichts für sie herausspringt!
...Jedenfalls dachte ich das, bevor ich dich kennenlernte. |
Ellen |
Chad...
Ich bin auf deiner Seite. Ich als Person und nicht als Bürgerin von
Bern... Ich möchte dir helfen... Hasst du mich immernoch...? |
Chad |
...Ich weiß
nicht. |
Ellen |
Dann werde
ich an deiner Seite bleiben, Chad. Ich kann den Vater eures Waisenhauses
nicht ersetzen... Aber ich kann jemand sein , mit dem du reden kannst,
wenn es dir danach verlangt. |
Chad |
...Wie du
willst! |
Ellen |
Danke, Chad. |
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